Pressemitteilung zum Angriff auf eine Aktivistin der Internationale Welle in Güstrow-Landkreis Rostock

Pressemitteilung zum Angriff auf eine Aktivistin der Internationale Welle in Güstrow-Landkreis Rostock

 

Heute wurde eine Aktivistin der Organisation Internationale Welle von einem syrischen Unterstützer des Assad Regimes mit Wohnsitz in Güstrow angegriffen.Sie wurde sexuell beleidigt und bedroht aufgrund ihrer politischen Position gegenüber dem Assad-Regime.

Es stellte sich heraus, dass der Angreifer mit einer Syrerin zusammenarbeitet, die auch in Güstrow wohnt und mit den Baath-Brigaden (dem militärischen Arm der Baath-Partei, der Kriegsverbrechen begangen hat) im Kontakt steht. Ab und zu fährt sie nach Syrien. Eine Nachrichtenagenturen veröffentlichte ein Foto von ihr in Militäruniform, während sie in diesen Brigaden arbeitete, sowie ein Foto von ihr bei einem Treffen mit Bouthaina Shaaban (Vizepräsidentin des syrischen Regimes). Die selbe Baath-Anhängerin war 2017 in Damaskus und besuchte einen Vortrag der „Al-Quds International Foundation“, einer vom iranischen Regime unterstützten antisemitischen Organisation.

Wir haben auch viele Berichte darüber erhalten, dass die Beiden Lügen und Gerüchte über Flüchtlinge verbreiten, um die öffentliche Meinung gegen sie zu wenden. Ein Vorgehen das nur der Agenda der rechtspopulistischen AFD dient. Dies ist nicht der erste Fall, bei dem sich syrische Assad-Anhänger für diese rechte Partei einsetzen: Unter den Mitarbeitern der AFD Fraktion gibt es einen syrischen Flüchtling, Kevork Almasyan, der mit der gleichen Propaganda gegen geflüchtete Aassad-Gegner hetzt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Mitglieder der Internationalen Welle solchen Drohungen ausgesetzt sind: 2019 wurde einer unserer Genossen, während er für ein Radio in Mittelfranken arbeitete, direkt von einem Anhänger des Assad-Regimes bedroht. Diese Person wandte sich an unseren Genossen und sagte: „Ich weiß, dass du Assad-Gegner bist. Und ich weiß, wo deine Familie in Syrien lebt.“ Aufgrund dieser Drohung und aufgrund der mangelnden Unterstützung der Radio Verwaltung, verließ unser Genosse den Radiosender aus Angst um seine Familie.

Wir von der Internationale Welle verurteilen diesen Angriff auf unsere Genossin und werden alle rechtlichen Schritte gegen diese Bedrohungen ergreifen. Genauso werden wir unsere politische Aktivität gegen das diktatorische Assad-Regime und gegen die konterrevolutionären Kräfte, die mit den Islamisten und dem türkischen Regime verbundenen sind, fortsetzen, um ein vereintes, demokratisches, dezentralisiertes Syrien frei von jeglicher Form militärischer Besetzung , auch nicht durch Russland, zu erreichen..

Frieden, soziale Gerechtigkeit, internationale Solidarität
Internationale Welle

02.10.2021